Buchtipp...

Nein es ist kein cs-Buch :wink:
Lese zZ “Stupid White MAn” von Micheal Moore, und finde es einfach GENIAL! Es ist so GUT, dass ich es unedingt weiterempfehlen möchte :smiley:

Michael Moore: Stupid White Men
Dumme weiße Männer nerven Dokumentarfilmer

Satirisch-bissiger Patriotismuskurs von Michael Moore

Michael Moore gehört seit Jahren zur Top-Riege amerikanischer Dokumentarfilmer (“Bowling For Columbine”). Mit “Stupid White Men” hat er nun auch als Autor einen lupenreinen Bestseller hingelegt. Seine bissige Abrechnung mit den USA der Gegenwart ist ein wahrer Lesegenuss, eine Reise in die Abgründe einer Supermacht. Wer allerdings ein anti-amerikanisches Pamphlet erwartet, wird überrascht: Michael Moore liebt die USA. Er ist ein Patriot. Aber es ist die Pflicht eines Patrioten, sein Land von Zeit zu Zeit zu treten, wenn es sich auf einem falschen Weg befindet.

“Wir ist die Nummer Eins bei der Anzahl nicht unterzeichneter Menschenrechtsabkommen,” schreibt Moore und führt als Beispiel auf, dass neben den USA nur noch Somalia beispielsweise nicht das UN-Kinderschutzabkommen unterschrieben hat. Warum? Nun, feixt Moore, nach diesem Abkommen ist es verboten, Minderjährige hinzurichten. Doch wo käme ein freies Land wie Amerika hin, wenn ihm von Außen verboten würde, seine Jugendlichen auf dem elektrischen Stuhl zu grillen, wenn es das für richtig hält?
Nein, Amerika lässt sich nicht diktieren, wen es wo und wann hinrichtet. Selbst die Tatsache, so Moore, dass ein Land wie China, das in den letzten Jahrzehnten nicht gerade als Verfechter der Menschenrechte auf der internationalen Bühne aufgetreten ist, keine Jugendlichen mehr hinrichtet, gibt den Amerikanern zu denken. Und das macht ihn wütend.

Doch Moore kennt Antworten auf die Frage, warum die Amerikaner so selbstgerecht sind. Es ist die Schuld der dummen, weißen Männer (= “Stupid White Men”). Wie jener Junta, die die USA regiert. Moore weigert sich, George W. Bush den Präsidenten der Vereinigten Staaten zu nennen, wenn Al Gore doch rund 590.000 Stimmen mehr bekommen hat. Nein, regiert wird das Land von einer Clique von Geschäftsleuten, die die USA nach Gutherrenart führen. Und immer dann, wenn sie auf Kritik stoßen, finden sie für Missstände im Land einen Schuldigen. Wie die Lehrer. Diese nannte der jetzige Präsident bereits kurz nach Amtsantritt ein Geschwür Amerikas. Faul, dumm, stets in der Opposition. Dass amerikanische, öffentliche Schulen inzwischen mit Budget wie Schulen in Mittelamerika arbeiten müssen, dass selbst an besseren Vorstadtschulen aus Büchern gelehrt wird, die aus den 80ern stammen, als in Berlin noch eine Mauer stand, wird unter den Tisch gekehrt. Ebenso wie die Tatsache, dass 44 Millionen Amerikaner nicht lesen können. “Woher habe ich wohl diese statistische Angabe? Ich habe sie ganz einfach gelesen. Und jetzt haben Sie sie auch gelesen. Damit haben wir schon einen beträchtlichen Teil der 99 Stunden im Jahr verbraucht, die der Durchschnittsamerikaner mit dem Lesen von Büchern verbringt - im Vergleich zu 1460 Stunden vor dem Fernseher!”

Einer der prominentesten Nichtleser Amerikas ist übrigens, man errät es fast: George W. Bush. “Unser Oberdummkopf bemüht sich nicht einmal, seine Unwissenheit zu verbergen - er prahlt sogar mit ihr. In einer Eröffnungsrede vor dem Jahrgang 2001 von Yale verkündete er stolz, dass er nur ein mittelmäßiger Student von Yale war.” Die Tatsache, dass sein Vater ein millionenschwerer Geschäftsmann und der Großvater ein millionenschwerer Banker war, verschwieg Bush ebenso wie die Tatsache, dass Studenten aus solch reichen Familien niemals Yale oder Harvard verlassen müssen, wenn ihre Familien als großzügige Spender bekannt sind.
Aber dass selbst Eliteunis in den USA nicht mehr das sind, was sie sind, kann Moore ebenfalls belegen. 40 Prozent der Elitestudenten wussten bei einer Befragung beispielsweise nicht, wann der Amerikanische Bürgerkrieg stattgefunden hat, obwohl sie aus sehr großzügig bemessenen Zeiträumen wählen durften und nicht einmal auf das Jahr genau die Frage beantworten mussten. Dafür aber wussten 99 Prozent, wer Beavis und Butt-Head sind!

Man sieht die USA mit anderen Augen, wenn man Moore gelesen hat!

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3492045170/ref%3Dac_hotlist_1_0/302-6577659-1123239 :smiley:
viel Spass damit
greg

ja, is das echt gut?
kaufen tut´s ja jeder zur zeit, aber die meinungen scheinen sehr geteilt.
die einen halten es für populistisches gelaber, die anderen für intelligenten sarkasmus.
wenn ich dich jetzt genauer kennen würde, könnte ich vielleicht daraus schliessen, ob es mir gefällt. :wink:

Zum Lesen soll es wohl echt ziemlich gut sein, aber zum Teil würfelt Moore hier ein paar Fakten durcheinander, was (mir) den Lesespaß doch enorm kaputtwürfeln würde

siehe auch spinsanity

btw fand auch den Film “Bowling for Columbine” super !
ALso ich bin keine Leseratte (Ausnahme http://www.else.tv ) aber ich find das Buch echt super liest sich genial und man erfährt einiges über usa und Georgie g