man hat ja sonst nix zu tun....

hab grade drüber in der neuen Focusausgabe gelesen , hört sich funny an :grin:

http://flashmob.twoday.net/topics/

ist jmd vll demnächst in aachen dabei?

flash mob: (FLASH mawb) n. A large group of people who gather in a usually predetermined location, perform some brief action, and then quickly disperse.



AN ALLE ÖCHER; DIE ES NOCH NICHT WISSEN!
MORGEN IST ES SOWEIT(11.08.03),UM 18:00 BITTE ALLE AUF DEM MARKTPLATZ,VOR DEM RATHAUS VERSAMMELN, UND DEN RECHTEN ZEIGEFINGER IN DIE LUFT STRECKEN. DABEI LAUT “DAAA, DAAAAA, DAAA, DAAA, …!” SCHREIEN.
UM 18:05 WIEDER GANZ SCHNELL AUSEINANANDERLAUFEN!
FÜR GANZ JECKE IST AB 18:30 TREFFPUNKT IN MCDONALDS AM ELIESENBRUNNEN. BITTE NACH DEM PREIS DES HAMBURGERS FRAGEN!
BIS DANN!
UND VIEL SPASS!
EURE MOBBING QUEEN

LOL liebe sinnlose aktionen . demnächst bin ich wahrscheinlich dabei :wink:

Also das ist wohl der grösste Scheiss den ich je gesehen/gehört/gelesen habe.
Ich habe schon so einige Berichte im Fernsehen gesehen, in Newsgroups gelesen usw.
Mir ist wirklich schleierhaft was das soll.
Ja ja ich weiss, ein Flashmob hat keinen Sinn, aber bitte. Das ist doch wohl wirklich der grösste Schwachsinn den es im Moment gibt.
Da waren ja Tamgotschis noch sinnvoller :roll_eyes:

Wirklich: wenn man sonst nichts zu tun hat… schon schlimm genug.

Hm… irgendwer wird schon Kapital daraus schlagen…
für die Medien ist es schon ein kostenloser Einschaltquoten-Schub.

Wahrscheinlich ist das auch der Sinn…? :smiley:

Ich meine: Was kann nach BigBrother noch schwachsinniger sein?

:wink:

pff alles langweiler !
stell dir vor du hast null plan und plötzlich stehen 50 leute vor dir und schreien bsp. "ich fliege wie ne fliege"und laufen total verplannt durch die gegend ! das ist doch total krank :laughing:
die medien machen alles kaputt ! - liest man in vielen Foren …

Richtig das ist total krank und ich würde unverzüglich einen Krankenwagen bestellen :grin:

omg … :roll_eyes:

Er bringts auf den Punkt…

http://fussgaenger.antville.org/stories/468925

Hier gibts auch noch ein paar infos zu dem thema!!!

http://www.planetopia.de

cu
edit:Das hier steht auf der hp:

Flash-Mob - Fremde treffen sich zu Action-Blind-Dates

Treffpunkt Rheinbrücke, Düsseldorf: gegen 18 Uhr versammelt sich eine Gruppe. Wie auf ein geheimes Zeichen hin, fassen sich alle plötzlich an den Händen, machen eine „La Ola“ und verschwinden dann wieder genauso schnell, wie sie aufgetaucht sind. Die Passanten bestaunen das unerwartete Schauspiel. Flashmob heißt das Phänomen. Die Idee der Action-Blind-Dates hatten zuerst die Japaner. Inzwischen ist die Welle über die USA auch nach Deutschland geschwappt.
PLANETOPIA hat eine Woche lang Flashmobs in ganz Deutschland begleitet und fragt Sozialforscher nach den Hintergründen der neuen Spaß-Happenings.


Einfach durch die Gegend laufen, auf Marktplätzen tanzen, auffallen um jeden Preis. Manchmal machen sie sich zum Affen. Flash Mobber bevölkern die Städte. Ihr Prinzip: in Massen irgendwo auftauchen – und schnell wieder weg sein. Flash Mob – zu deutsch: Blitz-Pöbel. Georg Schwarting ist ihr Zeremonienmeister in Deutschland. Vor zwei Wochen stellt er seine Flash Mob Plattform ins Internet. Eine virtuelle Kontaktanzeige für das Gesellschaftsspiel dieses Sommers. Aber warum das Ganze?

Georg C. Schwarting, Flash Mob Organisator: „Der Sinn dahinter ist, dass sich verschiedene Personen übers Internet verabreden und eine ziemlich sinnlose Aktion vorführen.“

Unser erster Flashmob findet in Berlin statt. Den Termin finden wir schnell auf einschlägigen Seiten. Raus aus dem Netz, rein in die Wirklichkeit, so meist das Motto. Gut auch, wenn dann noch ein paar Passanten verstört zurückbleiben. Vielmehr passiert wahrscheinlich nicht. Treffpunkt für diesen Flash: „Unter den Linden“. Amerikanische Botschaft, in genau einer dreiviertel Stunde. Soll hier Sekt getrunken, Fahnen geschwenkt werden. Außerdem wird eine Kopfbedeckung erwartet. Mal sehen. Noch wartet nur die neugierige Presse. Wo bleiben die Flashmobber? Dann geht es plötzlich los. Einfach so. Noch ein paar Fotos für Album – das war´s.

Flash Mobber: „Der Herr mit der Kamera da bitte mal eben …“

Nach drei Minuten sollte eigentlich Schluss sein. Alle wieder verschwinden! Doch diesmal bleibt das Blitzhafte irgendwie auf der Strecke. Flash-Mobber sehen sich als neue Elite im Großstadtdschungel. Geheimniskrämer, die aus dem Netz kommen… eben wie ein Blitz.

Flash Mobber: „Mich reizt das Unbekannte. Unbekannte Leute zu treffen, mit denen mich nichts verbindet außer in diesen drei Minuten, um sie dann nie wieder zu sehen. Das finde ich ganz gut. Aber für diese drei Minuten haben wir was gemeinsam.“

Gemeinsamkeiten auch in Dortmund. Die Revolution im Internetzeitalter soll hier in Zwanzig Minuten - bananenessender Weise - in einem Kaufhaus stattfinden. Vorfreude:

Flash Mobber: „Einfach der Spaß wenn die Leute so staunen in dem Laden, wenn da so plötzlich so 50 oder 60 Leute auftauchen und eine Banane essen, alles guckt und einfach die Spontaneität.“

Der Aufmarsch – zielstrebig und sekundengenau. „Come together“ um 17 Uhr 20 in der Waschmaschinenabteilung. Immerhin, knapp 60 Leute können sich aufraffen, kommen zum kollektiven Bananenessen – unter verblüfften Blicken von Verkäufern und Kunden. Sonst passiert nichts… Naja, fast nichts, denn immerhin werden sie am nächsten Tag von der örtlichen Presse verhöhnt. Toll! Der Trendforscher Eike Wenzel vom Zukunftsinstitut Kelkheim, sieht im Flash Mob die Rettung für gelangweilte Internet-User auf der Suche nach dem Kick.

Dr. Eike Wenzel, Zukunftsinstitut Kelkheim: „Man macht eine Aktion, blitzartig verändert sich was, ist die Öffentlichkeit irritiert, aber eine neue Demonstrationskultur werden wir über die Flashmobs definitiv nicht bekommen.“

Perfekt inszenieren zur Zeit die Japaner ihre Action-Blind-Dates. Der legendäre Matrix-Mob in Osaka stellt alles bislang Gesehene in den Schatten. Technisch auf dem neusten Stand, werden richtige Filme produziert und ins Internet gestellt. Nur, was die Japaner ins Schwärmen bringt, lässt die meisten Deutschen noch immer ratlos zurück.

Georg C. Schwarting: „Entweder man liebt den Flash Mob oder man hasst ihn. Viele Freunde schütteln einfach nur den Kopf weil sie mit der Idee an sich nichts anfangen können, weil sie auch keinen Sinn dahinter sehen. Ich sag immer Skat, das Kartenspiel hat auch keinen Sinn, letztendlich ist es nur Unterhaltung.“

Die Idee für solche Blitz-Pöbel stammt aus New York. Ein ominöser „Bill“, gab per Ketten-e-mail Ort, Zeitpunkt und Aktion vor. Das war´s. Kein Mensch hat „Bill“ je gesehen. Und nun machen es alle nach. Weltweit. Es gibt zur Zeit keine Großstadt, die noch keinen Flash Mob hatte. Und bestimmt werden auch gerade jetzt wieder eine Menge neuer Pöbeleien ausgeheckt, alle mit der gleichen Message: alles nur flashmob.