Rumsfeld Accuses Saddam of Camping

http://www.bbspot.com/News/2003/06/camper.html

:grin: :grin:

F: Du, Papa, Warum mußten wir den Irak angreifen?

A: Weil sie Massenvernichtungswaffen hatten.

F: Aber die Inspektoren haben keine Massenvernichtungswaffen
gefunden.

A: Weil die Iraker sie versteckt haben.

F: Und deshalb haben wir den Irak erobert?

A: Ja. Eroberungen funktionieren immer besser als Inspektionen.

F: Aber nachdem wir ihn erobert hatten, haben wir immer noch
keine Massenvernichtungswaffen gefunden, oder?

A: Weil die Waffen so gut versteckt sind. Mach Dir keine Sorgen,
wir werden etwas finden, vermutlich kurz vor den Wahlen in 2004.

F: Warum wollte der Irak die ganzen Massenvernichtungswaffen
haben?

A: Um sie im Krieg zu benutzen, Dummerchen.

F: Ich bin verwirrt. Wenn sie all diese Waffen hatten, die sie im
Krieg benutzen wollten, warum haben sie die Waffen nicht
benutzt, als wir mit ihnen Krieg hatten?

A: Nun, offensichtlich wollten sie nicht, daß irgendjemand weiß,
daß sie diese Waffen haben und so entschlossen sie sich, lieber
zu tausenden zu sterben als sich zu verteidigen.

F: Das macht keinen Sinn. Warum sollten sie sich entschließen zu
sterben wenn sie doch all diese großen Waffen hatten, mit denen
sie sich hÀtten wehren können?

A: Es ist eine andere Kultur. Es muß keinen Sinn machen.

F: Ich weiß nicht wie es Dir geht, aber ich glaube nicht, daß sie
irgendwelche von den Waffen hatten, von denen unsere
Regierung sagte, daß sie sie hatten.

A: Naja, weißt Du, es ist nicht wichtig, ob sie die Waffen hatten.
Wir hatten einen anderen guten Grund, sie anzugreifen.

F: Und was war das?

A: Selbst wenn der Irak keine Massenvernichtungswaffen hatte,
war Saddam
Hussein ein böser Diktator, was auch ein guter Grund ist, ein
anderes Land
anzugreifen.

F: Warum? Was tut ein böser Diktator, daß es richtig ist, sein
Land anzugreifen?

A: Naja, unter anderem hat er sein eigenes Volk gefoltert.

F: So wie sie es in China machen?

A: Vergleich China nicht mit dem Irak. China ist ein guter
wirtschaftlicher Konkurrent, wo Millionen von Leuten zu
Sklavenlöhnen in Sweatshops arbeiten, um US-Firmen reicher zu
machen.

F: Wenn also ein Land seine Leute zum Gewinn amerikanischer
Firmen ausbeutet ist es ein gutes Land, auch wenn es sein Volk
foltert?

A: Richtig.

F: Warum wurden die Leute im Irak gefoltert?

A: GrĂ¶ĂŸtenteils fĂŒr politische Verbrechen, wie die Regierung zu
kritisieren. Leute, die im Irak die Regierung kritisiert haben,
wurden ins GefÀngnis gesteckt und gefoltert.

F: Ist das nicht genau das, was in China passiert?

A: Ich hab’s Dir doch gesagt, China ist etwas anderes.

F: Was ist der Unterschied zwischen China und dem Irak?

A: Naja, unter anderem wurde der Irak von der Baath-Partei
beherrscht, wogegen China kommunistisch ist.

F: Hast Du mir nicht mal gesagt, daß Kommunisten böse sind?

A: Nein, nur kubanische Kommunisten sind böse.

F: Wie sind die kubanischen Kommunisten böse?

A: Naja, unter anderem werden Leute, die die kubanische
Regierung kritisieren, ins GefÀngnis gesteckt und gefoltert.

F: Wie im Irak?

A: Genau.

F: Und wie auch in China?

A: Wie ich schon sagte: China ist ein guter wirtschaftlicher
Konkurrent, Kuba andererseits ist das nicht.

F: Wie kommt es, daß Kuba kein guter wirtschaftlicher Konkurrent
ist?

A: Naja, weißt Du, damals in den 60ern erließ unsere Regierung
einige Gesetze, die es fĂŒr Amerikaner illegal machten, mit Kuba
Handel zu treiben oder GeschÀfte zu machen bis sie keine
Kommunisten mehr sind und Kapitalisten wie wir sind.

F: Aber wenn wir diese Gesetze loswerden wĂŒrden, Handel mit
Kuba treiben wĂŒrden und GeschĂ€fte mit ihnen machen wĂŒrden,
wĂŒrde das den Kubanern nicht
helfen, Kapitalisten zu werden?

A: Sei kein Besserwisser.

F: Ich dachte nicht, daß ich einer bin.

A: Naja, egal, sie haben auch keine Religionsfreiheit auf Kuba.

F: So wie in China mit der Falun-Gong-Bewegung?

A: Ich hab Dir schon mal gesagt: hör auf, schlecht ĂŒber China zu
reden. Auf
jeden Fall ist Saddam Hussein durch einen MilitÀrputsch an die
Macht gekommen, er ist also sowieso gar kein rechtmĂ€ĂŸiger
FĂŒhrer.

F. Was ist ein MilitÀrputsch?

A: Das ist, wenn ein MilitÀrgeneral die Regierungsgewalt eines
Landes mit Gewalt ĂŒbernimmt, statt mit Wahlen, wie wir es in den
USA machen.

F: Ist nicht der FĂŒhrer von Pakistan durch einen MilitĂ€rputsch an
die Macht gekommen?

A: Du meinst General Pervez Musharraf? Äh, ja, ist er, aber
Pakistan ist unser Freund.

F: Warum ist Pakistan unser Freund wenn sein FĂŒhrer nicht
rechtmĂ€ĂŸig ist?

A: Ich habe nie gesagt, daß Pervez Musharraf nicht rechtmĂ€ĂŸig
ist.

F: Hast Du nicht gesagt, daß ein MilitĂ€rgeneral, der an die Macht
kommt, indem er die rechtmĂ€ĂŸige Regierung eines Landes mit
Gewalt umstĂ¶ĂŸt, ein nicht rechtmĂ€ĂŸiger FĂŒhrer ist?

A: Nur Saddam Hussein. Pervez Musharraf ist unser Freund weil
er uns geholfen hat, Afghanistan anzugreifen.

F: Warum haben wir Afghanistan angegriffen?

A: Wegen dem, was sie uns am 11. September angetan haben.

F: Was hat Afghanistan uns am 11. September angetan?

A: Nun, am 11. September haben 19 MĂ€nner - fĂŒnfzehn von ihnen
aus Saudi-Arabien - vier unserer Flugzeuge entfĂŒhrt uns sie in
GebÀude in New York und Washington geflogen und dabei 4.000
Menschen getötet.

F: Und was hat Afghanistan dabei gemacht?

A: In Afghanistan wurden diese bösen Menschen trainiert, unter
der unterdrĂŒckenden Macht der Taliban.

F: Sind die Taliban nicht diese bösen radikalen Islamisten, die
Menschen HÀnde und Köpfe abgehackt haben?

A: Ja, genau die. Nicht nur, daß sie Menschen HĂ€nde und Köpfe
abgehackt haben, sie haben auch Frauen unterdrĂŒckt.

F: Hat die Bush-Regierung den Taliban im Mai 2001 nicht 43
Millionen US-Dollar gegeben?

A: Ja, aber das war eine Belohnung, weil sie so erfolgreich gegen
die Drogen vorgegangen waren.

F: Gegen die Drogen vorgegangen?

A: Ja, die Taliban waren sehr hilfreich, die Opiumproduktion zu
stoppen.

F: Wie haben sie das so gut hinbekommen?

A: Ganz einfach. Wenn Leute dabei erwischt wurden, Opium
anzubauen, haben die Taliban ihnen ihre HĂ€nde und ihren Kopf
abgehackt.

F: Wenn sie Taliban Menschen die HĂ€nde und den Kopf
abgehackt haben, weil sie Pflanzen angebaut haben war das also
in Ordnung, aber nicht, wenn sie den Leuten aus anderen
GrĂŒnden die HĂ€nde und den Kopf abgehackt haben?

A: Genau. Es ist fĂŒr uns in Ordnung, wenn radikale islamistische
Fundamentalisten Leuten die HĂ€nde abhacken weil sie Pflanzen
angebaut haben, aber es ist böse, wenn sie den Leuten die HÀnde
abhacken, weil sie
Brot gestohlen haben.

F: Hacken sie den Leuten in Saudi-arabien nicht auch die HĂ€nde
und die Köpfe ab?

A: Das ist was anderes. Afghanistan wurde von einem
tyrannischen Patriarchat regiert, das Frauen unterdrĂŒckt hat und
sie gezwungen hat, in der Öffentlichkeit Burkas zu tragen, mit
Steinigung als Strafe fĂŒr die Frauen, falls sie nicht gehorchten.

F: MĂŒssen saudische Frauen in der Öffentlichkeit nicht auch
Burkas tragen?

A: Nein, saudische Frauen tragen nur eine tradionelle islamische
Körperbedeckung.

F: Was ist der Unterschied?

A: Die traditionelle islamische Körperbedeckung, wie sie von
saudischen Frauen getragen wird, ist ein zĂŒchtiges und doch
elegantes KleidungsstĂŒck, das den ganzen weiblichen Körper
außer den Augen und den Fingern bedeckt. Die Burka, auf der
anderen Seite, ist ein böses Werkzeug der patriarchalen
UnterdrĂŒckung, das den ganzen weiblichen Körper außer den
Augen und den
Fingern bedeckt.

F: Das hört sich wie die gleiche Sache mit verschiedenen Namen
an.

A: Naja, Du kannst Saudi-Arabien nicht mit Afghanistan
vergleichen. Die Saudis sind unsere Freunde.

F: Aber, ich dachte, 15 der 19 FlugzeugentfĂŒhrer vom 11.
September kamen aus Saudi-Arabien.

A: Ja, aber sie haben in Afghanistan trainiert.

F: Wer hat sie trainiert?

A: Ein sehr böser Mann mit dem Namen Osama bin Laden.

F: War er aus Afghanistan?

A: Äh, nein, er kommt auch aus Saudi-Arabien. Aber er ist ein
böser, ein sehr böser Mann.

F: Ich glaube, ich erinnere mich, daß er mal unser Freund war.

A: Nur als wir ihm und seinen Mujaheddeen in den 80ern geholfen
haben, die
sowjetische Invasion in Afghanistan zurĂŒckzuschlagen.

F: Wer waren die Sowjets? War das das böse kommunistische
Imperium, von dem Ronald Reagan gesprochen hat?

A: Es gibt keine Sowjets mehr. Die Sowjetunion hat sich 1990 oder
so aufgelöst und jetzt haben sie Wahlen und Kapitalismus wie wir.
Wir nennen sie jetzt Russen.

F: Die Sowjets - ich meine die Russen - sind jetzt also unsere
Freunde?

A: Naja, nicht wirklich. Weißt Du, sie waren viele Jahre unsere
Freunde, nachdem sie aufgehört hatte, Sowjets zu sein, aber dann
entschieden sie sich, unseren Angriff auf den Irak nicht zu
unterstĂŒtzen und jetzt sind wir wĂŒtend auf sie. Wir sind auch
wĂŒtend auf die Franzosen und die Deutschen weil sie uns auch
nicht geholfen haben.

F: Die Franzosen und die Deutschen sind also auch böse?

A: Nicht wirklich böse, aber schlecht genug, daß wir “French fries”
und “French Toast” in “Freedom Fries” und “Freedom Toast”
umbenennen mußten.

F: Benennen wir immer Lebensmittel um, wenn ein Land nicht tut,
was wir von ihm wollen?

A: Nein, das machen wir nur bei unseren Freunden. Unsere
Feinde greifen wir an.

F: Aber war der irak nicht in den 80ern unser Freund?

A: Naja, schon, eine Zeit lang.

F: War Saddam Hussein damals schon FĂŒhrer des Iraks?

A: Ja, aber zu der Zeit hat er gegen den Iran gekÀmpft, was ihn
zeitweise zu unserem Freund gemacht hat.

F: Wieso hat ihn das zu unserem Freund gemacht?

A: Weil zu der Zeit der Iran unser Feind war.

F: Hat er zu der Zeit nicht die Kurden vergast?

A: Ja, aber da er zu der Zeit gegen den Iran gekÀmpft hat, haben
wir weggeschaut, um ihm zu zeigen, daß wir sein Freund sind.

F: Also wird jeder, der gegen unsere Feinde kÀmpft, automatisch
unser Freund?

A: GrĂ¶ĂŸtenteils, ja.

F: Und jeder, der gegen unsere Freunde kÀmpft wird automatisch
unser Feind?

A: Manchmal stimmt das auch. Wenn amerikanische Firmen aber
daran verdienen können, beide Seiten mit Waffen zu beliefern,
umso besser.

F: Warum?

A: Weil Krieg gut fĂŒr die Wirtschaft ist, was bedeutet, daß Krieg
gut fĂŒr
Amerika ist. Und da Gott auf der Seite Amerikas ist, ist jeder
Kriegsgegner ein unamerikanischer Kommunist. Verstehst Du
jetzt, warum wir den irak angegriffen haben?

F: Ich glaube. Wir haben sie angegriffen, weil Gott wollte, das wir
es tun, richtig?

A: Ja.

F: Aber woher wußten wir, daß Gott will, daß wir den Irak
angreifen?

A: Nun, weißt Du, Gott spricht direkt zu George W. Bush und sagt
ihm, was er tun soll.

F: Im Endeffekt sagst Du also, daß wir den Irak angegriffen haben,
weil George W. Bush Stimmen hört?

A: Ja! Endlich hast Du verstanden, wie die Welt funktioniert. Jetzt
mach Deine Augen zu, mach’s Dir bequem und schlaf. Gute
Nacht.

F: Gute Nacht, Papa.

lol das ist mal geil :smiley:

Es ist eher traurig, da das alles stimmt.

Aber ansich ist es schon belustigend, durch den ernsten Hintergrund aber
 :crazy_face:

Sehr geil!

BUUUULSHIT!

Ja, es gab Hilfen fĂŒr Afghanistan, aber die liefen ĂŒber die UN, und waren nicht “Cash auf Kralle” oder “Belohnung fĂŒr den Kampf gegen die Drogen”

So ein Scheiss kommt doch wieder aus der Moore-Ecke, riech ich doch bis hier


In general, it’s fine to criticize the aid, as Michelle Malkin does, for indirectly helping the Taliban regime. But readers deserve to know that it was food aid to starving people rather than a cash gift to a pariah government harboring a known terrorist.

und Tatsache


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