Ihr regt euch alle über die einseitige Berichterstattung auf, aber bleibt selber alle auf eurer Meinung sitzten, ohne euch mal anständig Gedanken zu machen, oder hier mal eine Diskussion anzufangen.
Ich selber fände es natürlich Schade, wenn solche Spiele verboten werden,(Ich hab Doom 3 leider nicht gespielt, obwohl es beim mir hier rumfliegt, denn gerade auf dieses stumpfsinnige Geballer hab ich keine Lust) aber wenn auch nur die Möglichkeit bestehen würde, dass man damit so ein Massaker verhindern könnte, sollte man es in Erwägung ziehen.
Eure Argumentation mit der Entscheidungsfreiheit hinkt, denn diese wird nämlich auch bei dem Drogen- oder Waffengesetz beschränkt. Hier gilt gerade die Argumentation, dass eben NICHT alle damit umgehen können und dass es deswegen, wie ich meine auch zu Recht, verboten ist. Und das Gewaltfilme bzw. spiele (hier sollte man meiner Meinung nach keinen Unterschied machen) die Hemmschwelle runtersetzt bzw. Gewaltbereiter macht, ist bei der Fachwelt unumstritten. Die einzige Frage ist hier, wo sollte man die Grenzen ziehen. Sollte man alles zeigen dürfen, was in der Welt auch so passiert, weil nun einmal das Leben so ist? Oder sollte man es nicht zeigen, um andere nicht auf die selben dummen Gedanken zu bringen? Das Argument mit der Entscheidungsfreiheit zählt hier nicht, weil man auch sein Umfeld damit Schaden könnte. Da zählt der Schutz der Gesellschaft vor der freien Entfaltung des Individuum.
Auf der anderen Seite (und ich denke, daß ist vielleicht eher euer Streitpunkt) sollte man das ganze objektiv betrachten. Denn bei einem, von einem Aussenstehenden als grausam empfundenen, Kopfschuß bei CS freut sich der Spieler ja nicht über seine so grausame Tat, sondern über seine Zielgenauigkeit. So seh ich zum Beispiel CS eher als Spiel bei dem man sein Reaktionsvermögen und Spielverständniss misst, als ein Spiel bei dem ich meine Lust zu töten ausleben kann. Dieses Arguemnt ist aber, wie ich finde, nicht umbedingt bei DOOM3 oder ähnlichen Spielen zu halten, da das gesamte Spielprinzip eigentlich auf ein Gemetzel aufbaut. Hier sollte man wieder überlegen, was darf ich zeigen bzw. spielen lassen. Das ihr/wir damit kein Problem haben ist klar, aber man sollte auch immer überlegen, dass es auch von labilen Menschen gespielt werden könnte, die evtl dadurch zu Gewalttaten animiert werden könnten. Aber wenn ich meinen ersten Fahrprüfer zitieren darf : “…so wie sie Auto fahren, kann man ja gleich jedem ´ne Waffe in die Hand drücken…”
Bevor man allerdings Video(-) und Computerspiele verbietet, solltet man sich Gedanken über das Kinderspiel “Cowboy und Indianer” Gedanken machen. Da man hier mit realen (im Gegensatz zu virtuellen)Waffen bzw. Spielzeugen, die allerdings kaum von den Echten zu unterscheiden sind, auf reale Menschen zielt:. Was meiner Meinung nach, einem wirklichen Masssaker am nächsten kommt. Aber das über sowas nicht diskutiert wird, ist ja klar,denn
“Cowboy und Indianer” ist ja schleißlich nur ein Spiel. 
Grüße Krusty
PS Falls einige Sätze oder Absätze keinen Sinn ergeben, so sei mir das verziehen. Ich bin etwas überarbeitet.